1996Kult! Geschichten für eine virtuelle Generation

Kult – Geschichten für eine virtuelle Generation ist eine Stücketrilogie, in der Richter Moderation und Medienwelt, Sinn und MTV hinterfragt, die Methoden des Fernsehens auf die Bühne kopiert und dort entblößt. Portrait. Image. Konzept. bildet den Auftakt der Trilogie, der nicht nur das Medium Fernsehen, sondern auch das Theater mit seinen dort erschaffenen künstlichen Welten untersucht.

In Section, dem zweiten Teil, wirft Richter die Figuren in unterschiedlichste Fernsehserien- und Filmschicksale. Der Vorlagenkatalog reicht von Reality-Shows wie „Das Scheidungsgericht“ über Mainstream-Hollywoodkino bis hin zu Dialogen à la Godard, Bertolucci und Cocteau. Die beiden Hauptfiguren durchleben ihre Scheinidentitäten so lange, bis sich ihre Persönlichkeiten mehr und mehr auflösen. Unermüdlich zappen sie sich durch verschiedene, fiktionale Identitäten. Meist entschlossen, manchmal zögernd und fragend, und doch setzen sie stets, wie in einen Strudel geraten, ihr Spiel fort.

Den Abschluss der Trilogie bildet Kult. Hier ist die ganze Welt eine „ultimative Show“ geworden, in dem die beiden Figuren („Er und Sie“) sich selbst in letzter Konsequenz zum Verkauf anbieten. Der Text ist eine rasante Abmoderation des Stückeblocks.

Stücktext

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Theater und Medien GbR
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+49 221 6 77 72 17-0

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