4.48 Psychose

PREMIERE 03/12/2001
Schaubühne Berlin

4.48 Uhr ist die Zeit geistiger Klarheit, in der man beschließt sich selbst das Leben zu nehmen. Sarah Kane folgt in ihrem letzten Drama einem Klinikpatienten durch seine tiefste und gefährlichste Depression und enthüllt dabei sein Inneres ebenso wie die Reaktionen der Außenstehenden.

„Ein stabilisiertes Bewusstsein thront in einem abgedunkelten Festsaal nahe der Deckenwand eines Geistes dessen Boden schwankt wie zehntausend Kakerlaken wenn ein Lichtstrahl eindringt während alle Gedanken zusammenschießen für einen Moment im Einklang Körper nicht länger ausgegrenzt während die Kakerlaken eine Wahrheit umschließen die keiner je ausspricht.“

„Alles wird gut. Sie sind stark. Bald, ich weiß es, werden Sie wieder in Ordnung sein, weil ich Sie mag, und man kann keinen mögen, der sich selber nicht mag. Die Leute, um die ich mir Sorgen mache, sind die, die ich nicht mag, weil sie selbst sich so sehr hassen, dass auch niemand sonst sie mögen soll. Doch Sie mag ich. Ich werde Sie vermissen. Ich weiß, das mit Ihnen kommt bald in Ordnung.“

von Sarah Kane
Deutsch von Durs Grünbein
Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich

Regie // Falk Richter
Bühne und Kostüme // Katrin Hoffmann
Musik // Malte Beckenbach
Video // Martin Rottenkolber
Dramaturgie // Maja Zade
Licht // Carsten Sander

Mit // Jule Böwe, Bibiana Beglau, Sylvana Krappatsch, Kay Bartholomäus Schulze

Agenturkontakt

schæfersphilippen™
Theater und Medien GbR
Lindenstraße 43 // 50674 Köln
+49 221 6 77 72 17-0

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