Der Kirschgarten

PREMIERE 29/01/2008
Schaubühne Berlin

»Es ist die Ratlosigkeit der post-modernen-marxistischen-antikolonialen-feministischen Linken, die Richter hier zum Thema macht. Niemand weiß, was tun, aber alle schwätzen darüber. Und, dafür sei er gepriesen, der Regisseur nimmt sich selbst nicht aus von dieser Ratlosigkeit.«

Nikolaus Merck in der Frankfurter Rundschau

»Es ist die Ratlosigkeit der post-modernen-marxistischen-antikolonialen-feministischen Linken, die Richter hier zum Thema macht. Niemand weiß, was tun, aber alle schwätzen darüber. Und, dafür sei er gepriesen, der Regisseur nimmt sich selbst nicht aus von dieser Ratlosigkeit.«

Nikolaus Merck in der Frankfurter Rundschau

»Es ist die Ratlosigkeit der post-modernen-marxistischen-antikolonialen-feministischen Linken, die Richter hier zum Thema macht. Niemand weiß, was tun, aber alle schwätzen darüber. Und, dafür sei er gepriesen, der Regisseur nimmt sich selbst nicht aus von dieser Ratlosigkeit.«

Nikolaus Merck in der Frankfurter Rundschau

Liubov Ranyesvskaya ist bankrott. Nach ihrer Rückkehr aus Paris ist das Landgut überschuldet, ihr geliebter Kirschgarten wirft kaum noch Geld ab, es droht die Zwangsversteigerung. Der Geschäftsmann Lopakhin versucht die Ranjewskaja zu überzeugen, den unprofitablen Garten abzuholzen, das Haus abzureißen und das Land zur Errichtung von Sommerhäusern zu parzellieren, um den Ruin abzuwenden und mit dem Besitz endlich Geld zu verdienen. Doch die Ranjewskaja und ihr Bruder können sich nicht entschließen, den Kirschgarten, den Sehnsuchtsort ihrer Jugend, in ein profitorientiertes Unternehmen zu verwandeln. Während die Familie mit ihren Freunden ein letztes großes rauschendes Fest feiert, ersteigert Lopakhin das Landgut. Familie und Freunde müssen den Kirschgarten für immer verlassen. Die ökonomischen Erfordernisse einer neuen Zeit haben gesiegt. Ein Einzelner bleibt zurück. Von allen vergessen, legt er sich im leeren Haus zum Sterben, während die ersten Bäume des Gartens fallen.

Falk Richter siedelt Tschechows Kirschgarten im Hier und Jetzt einer Welt an, in der Verschlankung und Effizienz alles bedeuten und die Utopien und Träumereien der Tschechowschen Kirschgartenbesitzer wegrationalisiert zu werden drohen.

von Anton Tschechow in einer Bearbeitung von Falk Richter

Regie // Falk Richter
Bühne // Katrin Hoffmann
Kostüme // Marysol Del Castillo
Musik // Paul Lemp
Dramaturgie // Jens Hillje
Licht // Carsten Sander

Mit // Bibiana Beglau, Elzemarieke De Vos, Eva Meckbach, Kay Bartholomäus Schulze, Bruno Cathomas, Mark Waschke, Steffi Kühnert, Erhard Marggraf, Stefan Stern

Agenturkontakt

schæfersphilippen™
Theater und Medien GbR
Lindenstraße 43 // 50674 Köln
+49 221 6 77 72 17-0

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