Die Kopien

PREMIERE 17/04/2003
Schauspielhaus Zürich

Wie also wäre das: Man läuft durch die Straßen und begegnet sich selbst: Wenn das da drüben ich bin, wer bin dann ich? Und was ist das Lebewesen, das da entstehen würde? Bin ich das nochmal? Ob wir es ertragen würden, als Serie aufzutreten und wieder zurückgerufen zu werden, wenn unsere Auftraggeber einen Defekt an uns reklamieren würden? Wie würden wir empfinden, wenn wir plötzlich erführen, dass derjenige, den wir für unseren Vater gehalten haben, nurmehr der Mann war, der uns in Auftrag gegeben hat und uns nach einer Vorlage hat kopieren lassen? Und all die Zwischenschritte? Zwischenwesen, die keiner haben will, weil sie nicht perfekt waren? Kommen die dann auf den Müll?

Bernard, Mitte 30, steht bei einer Untersuchung im Krankenhaus plötzlich einer Anzahl von Menschen gegenüber, die genauso aussehen wie er selbst. Keiner von ihnen, so erfahren die Klone, ist das Original. In der Konfrontation mit seinem Vater Salter versucht Bernard, dem Geheimnis seiner Herkunft auf die Spur zu kommen.

von Caryl Churchill
in einer Übersetzung von Falk Richter

Regie // Falk Richter
Bühne // Katrin Hoffmann
Kostüme // Martin Kraemer
Musik // Malte Beckenbach
Dramaturgie // Stephan Wetzel
Licht // Carsten Sander

Mit // André Jung, Sebastian Rudolph

Agenturkontakt

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Theater und Medien GbR
Lindenstraße 43 // 50674 Köln
+49 221 6 77 72 17-0

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