Die Verstörung

PREMIERE 08/12/2005
Schaubühne Berlin

»Durch den schnellen Schnitt der Szenen und die Überlappungen der Schauplätze erhält die Inszenierung einen Sog, der einen wie eine wachsende Welle dem Ende zuträgt. Diese Dynamik ist gelungen.«

Katrin Bettina Müller in der taz vom 12/12/2005

»Durch den schnellen Schnitt der Szenen und die Überlappungen der Schauplätze erhält die Inszenierung einen Sog, der einen wie eine wachsende Welle dem Ende zuträgt. Diese Dynamik ist gelungen.«

Katrin Bettina Müller in der taz vom 12/12/2005

»Durch den schnellen Schnitt der Szenen und die Überlappungen der Schauplätze erhält die Inszenierung einen Sog, der einen wie eine wachsende Welle dem Ende zuträgt. Diese Dynamik ist gelungen.«

Katrin Bettina Müller in der taz vom 12/12/2005

Ein Tag im Berliner Winter, der 24. Dezember, die Nacht der einsamen Menschen. Die Verstörung, eine kaleidoskopartige Montage von Minipsychodramen und alptraumhaften Bildern, folgt ihren Frauen und Männern durch den nächtlichen Berliner Großstadtdschungel in ihrer bisher größten Krise: Sie gehen auf die Vierzig zu, die ersten Ehen und Karrieren sind gescheitert und Weihnachten verdichtet das Schlachtfeld der Beziehungen zum emotionalen Ausnahmezustand. Sie streiten und versöhnen sich, lieben, schlagen, hassen und verlassen sich. Ihre Kinder irren auf dem Transit zwischen den Fragmenten ihrer Patchworkfamilien durch die Korridore der internationalen Flughäfen.

Ein zwölfjähriger Junge ist von seinem Vater im Flughafenkindergarten vergessen worden, und die Aushilfskindergärtnerin kann nur Geschichten von schrecklichen Unfällen und Katastrophen erzählen. Aber der Junge trifft auf eine alte Frau, die ihren Sohn sucht. Der hat sich seit Jahren nicht mehr gemeldet, weil er Tag und Nacht arbeiten muss. Und die beiden versuchen sich zu erinnern, wie diese eine berühmte Geschichte ging, die diesen Abend zu diesem einzigartigen hysterisch-depressiven Fest gemacht hat…

Radiostimme: …ist der kälteste Tag seit dem Jahr 1827…minus 34 Grad Celsius seit vorangegangenem Freitag… die Temperatur wird voraussichtlich über die Feiertage weiter fallen.
Kind: Mama hat das Handy ausgeschaltet – ich kann hier niemanden erreichen.

Radiostimme: …erwarten die Meteorologen gegen 2 Uhr nachts einen Schneesturm mit einer gefühlten Temperatur von minus 42 Grad Celsius.“

Regie // Falk Richter
Bühne // Katrin Hoffmann
Kostüme // Martin Kraemer
Musik // Paul Lemp
Dramaturgie // Jens Hillje
Video // Martin Rottenkolber
Licht // Michael Gööck

Mit // André Szymanski, Bruno Cathomas, Christian Sengewald, Jenny Schily, Judith Engel, Nikola Weisse, Robert Beyer, Sebastian Rudolph, Stipe Erceg

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Theater und Medien GbR
Lindenstraße 43 // 50674 Köln
+49 221 6 77 72 17-0

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