Elektra
PREMIERE 02/10/2004
Oper Frankfurt
»Falk Richter begnügt sich freilich nicht mit einem schäumenden Blutmysterium aus der Naturgeschichte des Menschen oder einer vom verbürgerlichten Humanismus abgerückten Antikensicht. Er avisiert politisches Theater. Und zeigt mit beklemmender Treffsicherheit, wie einfach das Stück Elektra sich in diesem Sinne aktualisieren lässt.«
»Falk Richter begnügt sich freilich nicht mit einem schäumenden Blutmysterium aus der Naturgeschichte des Menschen oder einer vom verbürgerlichten Humanismus abgerückten Antikensicht. Er avisiert politisches Theater. Und zeigt mit beklemmender Treffsicherheit, wie einfach das Stück Elektra sich in diesem Sinne aktualisieren lässt.«
»Falk Richter begnügt sich freilich nicht mit einem schäumenden Blutmysterium aus der Naturgeschichte des Menschen oder einer vom verbürgerlichten Humanismus abgerückten Antikensicht. Er avisiert politisches Theater. Und zeigt mit beklemmender Treffsicherheit, wie einfach das Stück Elektra sich in diesem Sinne aktualisieren lässt.«
Elektras Mutter Klytämnestra hat mit ihrem Geliebten Ägisth den vom Kriege heimgekehrten Gatten, König Agamemnon, feige im Bade ermordet. Verstoßen wurde der Sohn Orest. Die Töchter Elektra und Chrysothemis führen ein erbärmliches Leben im Palast von Mykene. Elektras Dasein bestimmt nur ein einziger Gedanke: Rache.
An der längst zum Klassiker avancierten Elektra nährte sich noch im ersten Jahrzehnt des vergangenen Säkulums wie an kaum einem anderen Werk die Wut der Traditionalisten. Heute gilt das Werk als unumstrittener Klassiker der Moderne, ja gar als deren auslösendes Werk. Falk Richters Inszenierung zeigt das Schicksalsdrama vor dem Hintergrund eines allgegenwärtigen Krieges.
Regie // Falk Richter
Musikalische Leitung // Michael Boder
Bühnenbild // Alex Harb
Kostümdesign // Martin Kraemer
Dramaturgie // Hendrikje Mautner
Lichtdesign // Olaf Winter
Mit // Caroline Whisnant, Tichina Vaughn, Sonja Mühleck, Richard Cox, Simon Bailey, Katharina Magiera, Yvonne Hettegger, Jenny Carlstedt, Kathrin Frey, Anna Ryberg, Barbara Zechmeister
