For the Disconnected Child
PREMIERE 14/06/2013
Schaubühne Berlin
»Was er sich dieses Mal vorgenommen hat, klang ein bisschen größenwahnsinnig: Nicht nur Tänzer und Schauspieler sind dieses Mal beteiligt, sondern auch Sänger und Musiker der Staatsoper. […] Doch nichts ist zu viel oder wirkt überdreht. Alles fügt sich zu dem wahrhaft großen Theaterabend zusammen, den man sich nur bang zu erhoffen gewagt hat.«
»Was er sich dieses Mal vorgenommen hat, klang ein bisschen größenwahnsinnig: Nicht nur Tänzer und Schauspieler sind dieses Mal beteiligt, sondern auch Sänger und Musiker der Staatsoper. […] Doch nichts ist zu viel oder wirkt überdreht. Alles fügt sich zu dem wahrhaft großen Theaterabend zusammen, den man sich nur bang zu erhoffen gewagt hat.«
»Was er sich dieses Mal vorgenommen hat, klang ein bisschen größenwahnsinnig: Nicht nur Tänzer und Schauspieler sind dieses Mal beteiligt, sondern auch Sänger und Musiker der Staatsoper. […] Doch nichts ist zu viel oder wirkt überdreht. Alles fügt sich zu dem wahrhaft großen Theaterabend zusammen, den man sich nur bang zu erhoffen gewagt hat.«
In Tschaikowskis Oper Eugen Onegin offenbart Tatjana dem Mann, dem sie für den Rest ihres Lebens nah sein will, in einem Brief ihr Innerstes – und wird von ihm zurückgewiesen, seine Freiheit will Onegin nicht aufgeben. Falk Richters Figuren schauen auf die romantische Oper wie auf ein Museumsexponat: berührt, aber ratlos. Alleinerziehende Mütter, überforderte Opernregisseure, ehrgeizige Assessmentcenter-Managerinnen, verständnisvolle Beziehungscoaches, auf den großen Auftritt wartende Gesangsdoubles, gestresste Praktikanten und ein Mann, der so nicht weiter leben kann: Wie Eugen Onegin sind sie ewig Suchende. Nach Nähe, Erfolg, nach Rausch, Intensität und Erfüllung. Wie Onegin taumeln sie rastlos von Gelegenheit zu Gelegenheit, suchen, finden, verfehlen einander und ertrinken in einer Flut unendlicher Möglichkeiten.
For the Disconnected Child verbindet Texte von Falk Richter mit Kompositionen Neuer Musik. Schauspieler der Schaubühne treffen auf Sänger und Musiker der Berliner Staatsoper und auf Tänzer. Die Bühne wird zum Experimentierfeld, auf dem sich die Beziehungen zwischen Tänzern, Sängern, Musikern und Schauspielern beständig neu aushandeln, verbinden, auflösen.
Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden im Rahmen des Festival INFEKTION.
Dirigent // Wolfram Maria Märtig
Komposition // Malte Beckenbach, Achim Bornhoeft, Sebastian Claren, Oliver Sascha Frick, Helgi Hrafn Jónsson, Jan Kopp, Jörg Mainka, Oliver Prechtl
Bühne // Katrin Hoffmann
Kostüme // Daniela Selig
Video // Chris Kondek
Dramaturgie // Florian Borchmeyer, Nils Haarmann, Jens Schroth
Mit // Franz Hartwig, Helgi Hrafn Jónsson, Ursina Lardi, Borjana Mateewa, Steven Michel, Gyula Orendt, Franz Rogowski, Maraike Schröter, Stefan Stern, Tilman Strauß, Jorijn Vriesendorp, Luise Wolfram und Musikern der Staatskapelle Berlin




