Eine unbeschwertere Vergangenheit hatten sie alle. Doch irgendwann scheint diese ausgelöscht. Schimmert wie ein fernes, dumpfes Licht über den Alltag, den Krieg. Warum er geführt wird, ist schon lange nicht mehr relevant. Verlorene Ziele in Afrika. Soldaten, vergessen im Dschungel. Die Unwirklichkeit wuchert, der Glaube an das Übersinnliche schlingt sich in die Ratio. Das Archaische gedeiht in der soldatischen Isolation. Fehlgeleitete Schottenröcke bilden die Basis einer neuen Identität. Dinge geschehen, die nicht mehr erklärbar sind. Das Grauen ergreift Besitz, die Angst ist nur noch schwer zu betäuben. Und irgendwann ist sich jeder der nächste. Das Wasser ist knapp, der Kampf bekommt wieder einen Sinn. Da braucht es keinen Feind, da reicht der Freund. Der Krieg als Konstante bleibt bestehen. Ewig. Für eine bessere Welt.
Regie // Falk Richter
Bühne // Dirk Thiele
Kostüme // Janina Audick
Choreografie // Simone Aughterlony
Musik // Paul Lemp
Mitarbeit Musik/Chöre // Marcel Blatti
Video // Meika Dresenkamp
Dramaturgie // Malte Ubenauf
Licht // Carsten Sander
Mit // Rebecca Klingenberg, Sylvana Krappatsch, Caroline Peters, Karin Pfammatter, Siggi Schwientek, Sebastian Rudolph, Daniel Lommatzsch, Arnd Klawitter, Thomas Wodianka




