Gott ist ein DJ

PREMIERE 12/03/1999
Staatstheater Mainz

„Er“ ist DJ, hat in Clubs gearbeitet, Stimmungen in Klänge transformiert: ein Gott der Technosphäre. „Sie“ war mal täglich auf Sendung für einen Musikkanal, bevor ihr gemeinsames Projekt begann: ein Leben als Kunstwerk, der Alltag in der eigenen Wohnung – Trash und museale Installation zugleich – als eine Performance vor laufender Videokamera, die die Bilder via Internet life in eine Kunsthalle überträgt.

„Ein Stimmungsbild aus den Sphären des Jugendkults zwischen Techno und Cyber, zwischen e-mail und Derrida.“
(Der Tagesspiegel über die Uraufführung am Staatstheater Mainz )

„Falk Richters Pop-Pirandello ist eine computer-cleane Konstruktion, deren Wirklichkeitsgehalt niemand bestimmen kann, weil alle Übergänge zwischen Kunst und Leben sorgfältig verwischt sind. Der Dialog läuft dahin wie ein langer Soundtrack, die Sprache summt in langen, leise schwingenden Sätzen, Dialoge sind Sprecherwechsel im Endlostext. Die Dramaturgie folgt dem Cut’n’Mix aus Versatzstücken, neue Themen werden ein- und ausgeblendet und drehen sich noch ein bißchen in sich selbst, während die Figuren von einem Sound in den nächsten wechseln. Gott ist ein DJ ist das Drama, das die Zeit verdient: ein Stück über eine Kulturindustrie, die zur zeitgenössischen Kunstszene geworden ist.“
(Theater heute)

Eine Leseperformance des Stücks mit Falk Richter und Bibiana Beglau tourte durch mehrere Spielstätten.

von Falk Richter

Gastspiele

  • Hannover, Deutscher Pavillon – Expo 2000, Juni 2000
  • Berlin, Schaubühne, 2005
  • Zürich, Theaterspektakel, August 2005
  • Hamburg, Schauspielhaus Hamburg, 2005

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