I am Europe
PREMIERE 15/01/2019
Théâtre National de Strasbourg
»Das Ergebnis ist ein sehr unterhaltender Mix aus Bekenntnistheater, Polit-Kabarett, Agit-Prop und kurzen Momenten der Verzweiflung an den aktuellen europäischen Zuständen. […] Unterhaltend, erfrischend provokativ ist Richters Mix aus persönlichen Biografien, privaten Hoffnungen, kontroversen Diskussionen und dem Kampf um mentale Autonomie im Krieg der sozialen Netzwerke.«
»Das Ergebnis ist ein sehr unterhaltender Mix aus Bekenntnistheater, Polit-Kabarett, Agit-Prop und kurzen Momenten der Verzweiflung an den aktuellen europäischen Zuständen. […] Unterhaltend, erfrischend provokativ ist Richters Mix aus persönlichen Biografien, privaten Hoffnungen, kontroversen Diskussionen und dem Kampf um mentale Autonomie im Krieg der sozialen Netzwerke.«
»Das Ergebnis ist ein sehr unterhaltender Mix aus Bekenntnistheater, Polit-Kabarett, Agit-Prop und kurzen Momenten der Verzweiflung an den aktuellen europäischen Zuständen. […] Unterhaltend, erfrischend provokativ ist Richters Mix aus persönlichen Biografien, privaten Hoffnungen, kontroversen Diskussionen und dem Kampf um mentale Autonomie im Krieg der sozialen Netzwerke.«
Europa am Scheideweg: Angst oder Hoffnung, Aufbruch oder totale Auflösung, Krieg oder Frieden?
Staatspleiten drohen, Arm und Reich driften auseinander, Konzerne setzen sich über das Gemeinwohl hinweg und überall erstarkt die Angst: reaktionäre Parteien und religiöser Fanatismus kehren zurück und mit ihnen die alten Feindbilder. Demokratische Institutionen verlieren an Glaubwürdigkeit, die kulturelle, ethnische, religiöse oder sexuelle Vielfalt wird angegriffen.
Zur gleichen Zeit aber haben leisere, nicht weniger starke Veränderungen stattgefunden. In den letzten Jahrzehnten haben immer mehr Menschen die normativen Modelle von Zugehörigkeit, Familie, Religion, Sprache, Kultur oder sexueller Identität aufgegeben und sie mit neuem Sinn gefüllt. Ein Europa, welches die Grenzen von Sprache und Kultur friedlich überwunden hat, will von vielen nicht einfach abgeschafft werden.
Falk Richter beschäftigt sich mit den Fragen gespaltener Gesellschaften zusammen mit einem jungen Ensemble: Europäer seit vielen Generationen oder in der ersten, die mehr als acht unterschiedliche Sprachen sprechen, verschiedene Religionen und sexuelle Identitäten haben. Wie hat sich Europa in ihre Biografen eingeschrieben? Wie leben sie die Konzepte von Heimat, Familie, Religion und Gemeinschaft? Wie sehen sie sich selbst in einem Europa, in dem der demokratische Diskurs mehr und mehr von Demagogie und Hass verdrängt wird? Welche Utopien kann man diesen Entwicklungen entgegensetzen? Und wie wollen wir in Zukunft zusammen leben?
Eine Produktion des Théâtre National de Strasbourg in Kooperation mit: Odéon Théâtre de l’Europe Paris, Thalia Theater Hamburg, Théâtre de Liège, HNK Croatian National Theatre Zagreb, Comédie de Genève, NNT Theatre Company Groningen, Emilia Romagna Teatro Fondazione Modena
Deutschlandpremiere 1. Februar 2019, Thalia Theater Hamburg
Text & Regie // Falk Richter
Französische Übersetzung // Anne Monfort
Choreografie // Nir de Volff
Dramaturgie // Nils Haarmann
Bühne & Kostüme // Katrin Hoffmann
Musik // Matthias Grübel
Video // Aliocha Van der Avoort
Licht // Philippe Berthomé
Regieassistenz // Christèle Ortu
Assistenz Bühne & Kostüme // Émilie Cognard
Gastspiele
- Hamburg, Thalia Theater, Februar 2019
- Bologna, VIE Festival, März 2019
- Stockholm, Dramaten, April 2019
- Weimar, Kunstfest Weimar, August 2019
- Groningen, Stadsschouwburg, September 2019
- Paris, L’Odéon – Théâtre de l'Europe, September 2019
- Thessaloniki, Internationales Festival Dimitria, Oktober 2019
- Lüttich, Théâtre de Liège, November 2019
- Zagreb, HNK Kroatisches Nationaltheater, Januar 2020
- Luxemburg, Théâtres de la Ville de Luxembourg, Mai 2020
