Karte und Gebiet
PREMIERE 16/10/2011
Düsseldorfer Schauspielhaus
»In dieser virtuosen Inszenierung wird viel und gut gesprochen – artikuliert, ausdrücklich, betont. […] Mit modernen Mitteln der Kunst erhält die Inszenierung den passenden Rahmen – der Wortsinn und die Videobotschaften bleiben haften. Es ist ein packender Theaterabend.«
»In dieser virtuosen Inszenierung wird viel und gut gesprochen – artikuliert, ausdrücklich, betont. […] Mit modernen Mitteln der Kunst erhält die Inszenierung den passenden Rahmen – der Wortsinn und die Videobotschaften bleiben haften. Es ist ein packender Theaterabend.«
»In dieser virtuosen Inszenierung wird viel und gut gesprochen – artikuliert, ausdrücklich, betont. […] Mit modernen Mitteln der Kunst erhält die Inszenierung den passenden Rahmen – der Wortsinn und die Videobotschaften bleiben haften. Es ist ein packender Theaterabend.«
Der Künstler Jed Martin lebt, leidet, liebt, hat Welterfolg mit dem Abfotografieren von Straßenkarten, bittet den berühmten Schriftsteller Michel Houellebecq um das Vorwort zu einem Katalog, und stirbt am Ende einsam, „friedlich, freudlos und endgültig neutral“.
„Karte und Gebiet“ spielt im Gestern, Heute und Morgen und handelt von der Bildenden Kunst und ihren Marktmechanismen, von Tod und Euthanasie, von Vätern und Söhnen, defekten Heizungen, Steve Jobs und der Arbeitswelt, von William Morris, der französischen Provinz und ihrer Wiederentdeckung, einer schönen Russin – sowie von Michel Houellebecq und dessen Hund. Letztere werden so zerstückelt aufgefunden, dass ihre sterblichen Reste in einen Kindersarg passen.
Regisseur und Autor Falk Richter geht es bei seiner Adaption nicht um Nacherzählung und Vollständigkeit, sondern um die atmosphärische Übertragung der Houellebecq’schen Welt-Analyse auf die Bühne – mit den Mitteln der Bühne.
aus dem Französischen von Uli Wittmann
für die Bühne bearbeitet von Falk Richter
Regie // Falk Richter
Bühne // Katrin Hoffmann
Kostüme // Daniela Selig
Musik // Malte Beckenbach
Video // Chris Kondek
Dramaturgie // Jens Hillje, Almut Wagner
Licht // Carsten Sander
Mit // Moritz Führmann, Olaf Johannessen, Christoph Luser, Karin Pfammatter, Werner Rehm, Malte Beckenbach





