THE SILENCE (frz. Fassung)
PREMIERE 01/10/2022
Théâtre National de Strasbourg
»Der Erfolg der Inszenierung liegt zum einen in der Klarheit und Eindringlichkeit, mit der Richter die Kontinuität von Gewalt zwischen großer und persönlicher Geschichte analysiert … und zum anderen im Dialog zwischen ihm und Stanislas Nordey, der als sein Doppelgänger, als Bruder fungiert, sowie im Zusammenspiel von Theater und Kino, Realität und Fiktion.«
»Der Erfolg der Inszenierung liegt zum einen in der Klarheit und Eindringlichkeit, mit der Richter die Kontinuität von Gewalt zwischen großer und persönlicher Geschichte analysiert … und zum anderen im Dialog zwischen ihm und Stanislas Nordey, der als sein Doppelgänger, als Bruder fungiert, sowie im Zusammenspiel von Theater und Kino, Realität und Fiktion.«
»Der Erfolg der Inszenierung liegt zum einen in der Klarheit und Eindringlichkeit, mit der Richter die Kontinuität von Gewalt zwischen großer und persönlicher Geschichte analysiert … und zum anderen im Dialog zwischen ihm und Stanislas Nordey, der als sein Doppelgänger, als Bruder fungiert, sowie im Zusammenspiel von Theater und Kino, Realität und Fiktion.«
„To silence someone bedeutet, jemanden daran zu hindern, über sich selbst, seine Wahrnehmung der Welt, seine Gefühle und sein Leben zu sprechen, seine Version der Geschichte zum Verschwinden zu bringen und ihn damit auszulöschen.“
Für sein neues Stück THE SILENCE unternimmt Falk Richter zusammen mit dem Schauspieler Stanislas Nordey eine Recherche über die Geschichte seiner eigenen Familie. Eine Reise in seine Vergangenheit führt ihn zurück in sein Elternhaus, das er vor über 30 Jahren nach seinem Coming-out verlassen hat. Der Vater starb, ohne dass eine Versöhnung mit seinem Sohn stattgefunden hätte. Doch der Sohn will endlich das Schweigen brechen, das an diesem Ort herrschte. Er beginnt ein Gespräch mit seiner Mutter, das ihn in die Hölle ihrer beider Jugend, seiner und der seiner Mutter, zurückversetzt. Diese Reise in die Abgründe der westlichen Gesellschaft, die von der Nachkriegszeit bis heute reicht, offenbart eine anhaltende Geschichte von Gewalt und Härte, die eine menschlichere, gewählte Zukunft unmöglich macht.
Text und Regie // Falk Richter
Übersetzung // Anne Monfort
Dramaturgie // Jens Hillje
Bühne und Kostüme // Katrin Hoffmann
Video // Lion Bischof
Musik // Daniel Freitag
Cello-Aufnahme // Kristina Koropecki
Licht // Philippe Berthomé
Mit // Stanislas Nordey
Und im Video // Falk Richter, Doris Waltraud Richter
