VERRÄTER

PREMIERE 28/04/2017
Maxim Gorki Theater Berlin

»Richter ist an diesem Abend stark, wenn er das Thema Verrat persönlich greifbar macht: wenn er auf intime Erzählungen vertraut, hinter denen die größeren Zusammenhänge erst im Kopf des Zuschauers aufscheinen.«

rbb24 Kultur

»Richter ist an diesem Abend stark, wenn er das Thema Verrat persönlich greifbar macht: wenn er auf intime Erzählungen vertraut, hinter denen die größeren Zusammenhänge erst im Kopf des Zuschauers aufscheinen.«

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»Richter ist an diesem Abend stark, wenn er das Thema Verrat persönlich greifbar macht: wenn er auf intime Erzählungen vertraut, hinter denen die größeren Zusammenhänge erst im Kopf des Zuschauers aufscheinen.«

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Der Ton wird schärfer. Es heißt wieder Wir gegen Die: Die Autoritären – alte Alphamänner, neurechte Front-Frauen – propagieren ihre Vorstellung von Nation und Identität. Und die anderen sind »die Verräter«. Aber wie lässt sich der Kampfbegriff »Verrat« in diesem Endzeit-Szenario wirklich beschreiben?

Falk Richter beschäftigt sich nach SMALL TOWN BOY wieder mit den neuralgischen Punkten unserer gegenwärtigen Verfasstheit, die angesichts der alarmierenden politischen Entwicklungen geprägt ist von Hilflosigkeit, Überforderung und egozentrischer Paranoia. Für das Recherche-Projekt arbeiten sich die SchauspielerInnen Mareike Beykirch, Mehmet Ateşçi, Knut Berger , Orit Nahmias, Daniel Lommatzsch und Çiğdem Teke durch das Dickicht heutiger ideologischer Verläufe, auf der Suche nach der Frage Was macht einen zum Verräter? Was haben wir verraten? Mit wem haben wir kollaboriert?

Ausgangspunkt ihrer Suche nach einer politischen und persönlichen Familienaufstellung ist ein Kinderzimmer in den 90igern: Dort formieren sich die ProtagonistInnen zu einer unerschrockenen Garagenband und stürzen sich mit dem musikalischen Backup von Depeche Mode über Punk bis zu Whitney Houston lustvoll und selbstironisch in ein unübersichtliches Konfliktfeld. Sie erzählen von blinden Flecken in der eigenen Familiengeschichte und dem was nicht gesagt wird, durchforsten Trumps Tweets, Hate Speech wie heutige Sprechmechanismen – und suchen hartnäckig nach einer Vision für eine Gesellschaft der Vielen und Unterschiedlichen.

Ein Projekt von Falk Richter

Text & Regie // Falk Richter
Bühne & Kostüm // Katrin Hoffmann
Musik // Nils Ostendorf
Video // Aliocha Van Der Avoort
Licht // Carsten Sander
Dramaturgie // Jens Hillje, Mazlum Nergiz

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Theater und Medien GbR
Lindenstraße 43 // 50674 Köln
+49 221 6 77 72 17-0

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