ZWEI UHR NACHTS
PREMIERE 01/02/2015
Schauspiel Frankfurt
»Richter praktiziert die Selbst- und Weltbefragung des überforderten Selbständigen mit derartiger Leidensfähigkeit, dass man sich fragt, ob er keine anderen Leute kennt.«
»Richter praktiziert die Selbst- und Weltbefragung des überforderten Selbständigen mit derartiger Leidensfähigkeit, dass man sich fragt, ob er keine anderen Leute kennt.«
»Richter praktiziert die Selbst- und Weltbefragung des überforderten Selbständigen mit derartiger Leidensfähigkeit, dass man sich fragt, ob er keine anderen Leute kennt.«
Ein Werkauftrag für die Frankfurter Positionen 2015 – eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung
Grenzgänge zwischen Schauspiel, Tanz und Konzert: Falk Richter entwickelt als Autor und Regisseur auf seinen eigenen Texten basierende Theaterprojekte gemeinsam mit einem Ensemble aus Musikern, Schauspielern und Tänzern. »ZWEI UHR NACHTS« geht aus von Momenten der Unruhe, der Schlaflosigkeit, des Getriebenseins. Es sind Momente, in denen latent vorhandene Sinnkrisen aufbrechen, in denen existenzielle Fragen ungebremst in das Bewusstsein schießen und die Seele aufreiben; Momente, in denen man sich auf die Suche macht nach dem anderen, dem richtigen Leben. Wie beeinflussen zwanghafte Optimierungsansprüche, steigender Leistungs- und Zeitdruck sowie die permanente Aufforderung zur vollständigen Identifizierung mit dem Job die zwischenmenschlichen Beziehungen? Was zeichnet Situationen und Begegnungen aus, in denen wir uns authentisch und lebendig statt fremdbestimmt und leer fühlen? Welche anderen Arbeits-, Lebens- und Beziehungskonzepte gibt es?
Komposition // Helgi Hrafn Jónsson, Valgeir Sigurðsson
Bühne // Katrin Hoffmann
Kostüme // Marysol del Castillo
Video // Chris Kondek
Dramaturgie // Sibylle Baschung
Mit // Constanze Becker, Johanna Lemke, Lisa Stiegler, Jorijn Vriesendorp, Timo Fakhravar, Denis »Kooné« Kuhnert, Maximilian Meyer-Bretschneider, Marc Oliver Schulze, Helgi Hrafn Jónsson, Valgeir Sigurðsson (Musiker)



